ein
LABORBERICHT des Hochwaldlabors
zu einer Installation von Gert Gschwendtner
die Betrachter – Skulptur zur Installation
wurde von Dr. Johannes Fragner-Unterpertinger als Beitrag für die Gemeinschaft von Mals und deren Umgebung zur Verfügung gestellt
Der Installation liegt die Formulierung eines erweiterten Kitschbegriffs zugrunde unter besonderer Beobachtung des Kitsches in der Politik
dazu nimmt Prof. Anton Pelinka Stellung
zum erweiterten Kitschbegriff: Kitsch als Sabotage an der sozialen Plastik – ein allgemeiner Versuch vom Hochwaldlabor
Die BETRACHTERFIGUR
wird die Entwicklung des Kitsches im Vinschgau registrieren und ihre Erfahrungen werden in kleinen Bulletins abgebildet.

Jeder, der eigene Entdeckungen zum Thema populistischer Politik macht, ist der Betrachterfigur willkommen und sie nimmt die kleinen Botschaften gern in in ihren „Corpus“ auf.
Das Sieb des Figurenkörpers filtert so die bedenklichen Elemente aus dem ankommenden Aufwind heraus und Mitarbeiter des Hochwaldlabors werden diese einer Redaktion übergeben, die diese Beiträge wiederum in die Bulletins übernimmt.
Der Fröhlichsturm kehrt damit zu seiner alten Aufgabe zurück, ein Treffpunkt für aufmerksame Bürger zu sein. Die Bulletins werden im Turm wie Wandzeitungen angeschlagen, für alle lesbar, eine Dokumentation von Wachsamkeit und Aktivität.

In früheren Zeiten diente der runde Turm, neben der Kirche, der Beobachtung der Umgebung. Sollten sich Gefahren jedweder Art nähern, so schlugen die Turmwächter Alarm.
